Foxes Seniors Team Foto

Letztes Heimspiel der Saison – 2 Siege für die Foxes

Nachdem die Junior Foxes am Mittag schon mit einem Sieg gegen die Leipzig Hawks vorgelegt haben, legten die Seniors gegen die Eberswalder Warriors nach und gewannen 12:6!
Die Maßgabe für das Spiel war: „Habt Spaß!“ und in den neuen Jerseys, zu einem Großteil gesponsert von der Dachdeckerfirma Tiebel, stieg die Motivation sichtlich an um die läuferisch starken Warriors in Schach zu halten und den ein oder anderen Touchdown zu erzielen. Die Partie mutierte von Anfang an zu einem Stellungskrieg. Beide Teams schenkten sich nichts und so verging das 1. Viertel ohne nennenswerte Ereignisse. Mehrere Turnovers, viele Strafen auf Seiten der Eberswalder, eine Fumble Recovery und ein verschossenes Fieldgoal später drehte die Foxes Defense weiter auf und mit einer Interception von #39 Manuel Petrick war die Offense in der Red Zone an der Reihe. Der anschließende Laufspielzug über die #22 Olliver Bahr sorgte für die ersten Punkte und dem ersten Touchdown des Spiels (Extrapunkt verschossen).
Mit der 6:0 Führung gingen die Füchse in die Halbzeit.
Die 2. Halbzeit begann, es wurde physischer, beide Teams hatten jetzt mit ersten Ausfällen und der Hitze zu kämpfen, aber es blieb weiter spannend.
Wieder sollte eine Interception dafür sorgen, die Offense der Foxes in aussichtsreicher Position auf das Feld zu bringen und nach wenigen Spielzügen, folgte der 2. Touchdown durch die Nummer 22.(Two-Point Conversion misslang) 12:0.
Anschließend drehte die Offense der Eberswalder noch einmal auf und ihnen gelang auch ein Rushing Touchdown. (Two-Point Conversion misslang), 12:6.
Das spielte ebbte langsam aus, bei beiden Team war sichtlich die Luft raus und so gelang es den Foxes beim Puntversuch, durch eine “Ruffing the Kicker”-Strafe gegen die Eberswalder Defense einen neuen 1. Versuch zu ergaunern. Anschließend beendete die Offense das Spiel mit der Victory-Formation und das Ergebnis stand mit 12:6 fest.
Somit wurden die neuen Jerseys gleich mit gutem Karma bespielt und sind bereit für das letzte Spiel der Saison zum Rückspiel am 23.09. in Eberswalde für das entscheidende Momentum zu sorgen.

 

Die Suburbian Foxes bedanken sich ganz herzlich bei der Firma Tiebel, für das Ermöglichen der Finanzierung der neuen Jerseys.

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Suburbian Foxes @ Vorpommern Vandals

Foxes zu Gast bei den Vorpommern Vandals

Am 1. September ging es für unsere Foxes an die Ostsee, die weiteste Auswärtsfahrt dieser Saison. Bevor es allerdings losgehen konnte, galt es die 400 km bis zum Greifswalder Volksstadion zurückzulegen, der ersten Herausforderung des Tages. Der Bus hatte es tatsächlich bis an die Küste geschafft, wenn auch erst 40 Minuten vor dem Spiel. Nach schnellen Umziehen, reduzierten individuellen Warm-Ups und durchgehechelten Pass-Check ging es direkt in die Vollen.
Der Kickoff der Partie wurde von den Foxes gleich als Onsite-Variante getreten, in der Hoffnung das Angriffsrecht zum Start beider Halbzeiten bei sich zu haben. Trotz guter Ausführung konnte der Ball nicht gesichert werden und landete bei den Vandals. Diese setzten in ihrem ersten Drive anfangs ausschließlich auf Pass und konnten auch einige Bälle anbringen und damit mehr als unsere Foxes im gesamten restlichen Spiel. Erst nach einem Sack durch die Foxes Defense ließen die Greifswalder vom Ball, konnten aber auch im vierten Versuch kein weiteres First Down erzielen. Ballbesitz für unsere Offense war die Konsequenz.
Hier legte Hannes Grusla (#44) zum Start einen kraftvollen Lauf über 25 Yards durch die Mitte hin, welcher eigentlich eine solide Grundlage für den Drive hätte bilden können…es aber nicht war. Zwar konnte unser QB, Johannes Schmid (#81), seinen ersten Pass über 7 Yards an Sebastian Unger (#85) anbringen, musste dann aber auch direkt den ersten Sack einstecken woraufhin der Ball im nächsten Spielzug in den Armen der Greifswalder Verteidigung landete und somit der erste Drive der Foxes mit einer Interception jäh beendet wurde.

Bei den Vandalen setzte man nun offensiv sehr stark auf das Passspiel. Dieses war aber nur mäßig erfolgreich. Nach unvollständigen Pässen stand dann Daniel Dzekan (#89) genau richtig und fing den Ball zu Interception ab. Weiterhin also eine punktelose Partie.
Vor dem Ende des ersten Quaters sollte sich das allerdings ändern. Während unsere Foxes Offense nach drei nicht erfolgreichen Versuchen wieder vom Feld musste, reichte den Vandals danach ein einziger Pass an der Mittellinie um Ihren Receiver auf die Reise über 50 Yards in die Endzone zu schicken. Die Two-Point-Conversion ging ins leere: 6:0 Vandals.
Die Foxes Offense konnte darauf nicht antworten und erreichte im nächsten Ballbesitz kein First Down. Zudem wurde unserem designierter Runningback, Hannes, beim ersten Spielzug im zweiten Quater von einem Vandalen mit dem Helm voraus und von der Seite das Knie weggetackled woraufhin er zur Untersuchung ins Krankenhaus abtransportiert werden musste.
Besser lief es beim Gastgeber, ein durch Pässe geprägter Drive ließ das Lederei wiederum in der Foxes Endzone landen, diesmal sogar mit erfolgreicher Two-Point-Conversion: 14:0 Vandals.

Nach einem weiteren 3’n’out unserer Offense oblag es also der Defense die Greifswalder nicht weiter davonziehen zu lassen, was durch den zweiten Sack an diesem Tag auch geschafft wurde.
Leider ließ sich die Offense davon nicht anstecken und musste nach drei erfolglosen Versuchen wieder punten. Glück, dass die Defense ein weiteres Mal Punkte der Vandalen verhindern konnte, die jetzt fast ausschließlich den Ball warfen. Unglücklich, dass die Foxes Offense in der ersten Halbzeit keinen Boden mehr unter die Füße bekommen hatte und den Greifswaldern auf ihrer Seite nur ein Play reichte um per Pass-Touchdown auf 20:0 zu erhöhen…Two-Point-Conversion war nicht drin.
Nach der Pause flackerte die Foxes Offense durch erfolgreiche Laufspielzüge auf, welche beim ersten Passversuch der zweiten Halbzeit allerdings wieder zunichte gemacht wurden. Unser QB, Johannes Schmid, kassierte einen Blindside Hit.
Sack/Fumble Turnover für die Vandalen also. Dem setzten Sie noch einen drauf und warfen den vierten Touchdown-Pass des Spiels, ähnlich dem ersten mit vielen Yards after Catch. Ohne Extrapunkt…26:0 für die Vandalen.
Spätestens hier war das Spiel für unsere Foxes gelaufen. Im vierten Quater reichte es lediglich nur noch zu zwei Drives mit jeweils einen First Down, Punkte sollten den Foxes aber heute gänzlich verwehrt bleiben. Die Gastgeber legten hingegen noch ihren fünften Touchdown oben drauf. Wie sollte es auch anders sein…durch die Luft.
Ernüchternder Endstand somit 33:00 für die Vandals.
In den restlichen zwei Saisonspielen gilt es jetzt nun primär die rote Laterne der Verbandsliga Ost in zwei Matches gegen die Eberswalde Warriors loszuwerden.

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Bild @ Berlin Bullets

Wir fuhren nach Berlin

Es war mal wieder Zeit für ein Auswärtsspiel und am vergangenen Wochenende gastierten die Füchse bei den Bullets in der deutschen Hauptstadt. Es war keine Wolke am Himmel und das gute Wetter kombiniert mit der guten Laune von Spielern und Zuschauern beider Lager, machten den Tag zu einem perfekten Footballtag.
Beide Mannschaften begrüßten sich, es wurden Münzen geworfen und man knobelte aus, dass Berlin den Ball zuerst in Empfang nimmt.
Die Berliner Offense warf einen incomplete Pass, lief für 2 Yards und dann ging es richtig vorwärts. Der Quarterback sah den freien Mann auf der kurzen Slant-Route, die genau in ein großes Loch der Radebeuler Verteidigung führte. So wurden aus einem 3&8 ein 1&Goal an der Endzone der Füchse.
Weiter ging es mit einem Tosser über links für weitere 6 Yards kurz vor die Goalline. Von da aus war es nur noch ein Ballwurf bis in die Endzone und genau das machte Berlin auch. Das sah ziemlich mühelos aus.
Aber die Füchse hatten sich auch vorbereitet. Beim anschließenden Point after Touchdown (PAT) brachen mehrere Radebeuler durch die Field-Goal-Unit und hoben die Hände zum Block. Es sollte also nur 6-0 für den Gastgeber stehen.
Das Angriffsrecht wechselte nun und die Füchse durften eigene offensive Qualitäten beweisen. Man startete an der eigenen 35 und testete erst mal sein Laufspiel an. Der erste Lauf für 3 und der zweite sogar für 15 brachten gute Meter. Für die nächsten 20 Yards half Berlin sogar mit. Zwei Strafen brachten die Gäste in eine gute Position für Punkte. Allerdings vergab man mit einem Lauf für 2 und 2 unvollständigen Pässen die Chance auf den Ausgleich. Das Fieldgoal war aber gut und so konnte man immerhin auf 6-3 verkürzen.

Nach diesem ersten Geplänkel brauchten beide Teams erst einmal eine Verschnaufpause. Beide Offensiv-Abteilungen gingen mehrmals mit 3 and Out vom Feld.
Zu Beginn des zweiten Viertels hatte es die Radebeuler Offense besonders schwer. Erst eine Strafe von 5 Yards und dann ein QB Sack durch die Berliner #50 erforderten 21 Yards für ein neues 1st Down. Man entschied sich also folgerichtig im 4. Versuch für den Punt. Der Berliner Return wurde an der 45 Yard Line gestoppt. Schon im 2. Versuch war es dann wieder geschehen. Ein 10 Yards tiefer Wurf wurde gefangen und wieder schlichen sich Abstimmungsprobleme im Radebeuler Backfield ein. Das Tackle ging ins Leere und der Receiver konnte durchschlüpfen, um zum Touchdown zu laufen.
Auch im 2. PAT bewies das Special Teams der Füchse eine gute Vorbereitung. Dieser wurde erneut geblockt aber die Führung der Berliner war damit auf 12-3 ausgebaut.
Damit fielen in der ersten Halbzeit keine Punkte mehr aber es wurde dennoch schöner Football gezeigt. Radebeul stand an der eigenen 10-Yard-Linie und die Berliner #22 schlüpfte durch zum Quarterback-Sack. Der darauf folgende Fumble wurde von Berlin gesichert, der damit verbundene Return-to-Touchdown aber aufgrund einer Strafe für ungültig erklärt. Radebeul forderten Ihr Glück nicht zweimal heraus und nutzen das erste Play nach dieser kleinen Katastrophe, um sich den Ball direkt wieder zurück zu holen. Der Passversuch über die rechte Seite, wurde von #52 Linebacker Daniel John korrekt gelesen und abgefangen. Die Füchse kamen nun auch wieder vorwärts. Zum einen sollten ein Pass für 22 Yards und ein Lauf für 15 Yards helfen, zum anderen machten eine 10-Yards-Strafe und ein weiterer QB-Sack den Drive wieder zunichte.

Immer wieder wechselten sich beide Offenses ab. Aber die Defense beider Mannschaften hatten ihren Rhythmus gefunden, um weitere Offensiv-Aktionen weitestgehend zu unterbinden. Tatsächlich blieb die zweite Hälfte komplett punktelos, was den Halbzeitstand von 12-3 automatisch zum Endstand der Partie Berlin-Radebeul erklärte.
Während die Bullets in der Tabelle den Rückstand auf die Vorpommern Vandals verkürzen konnten, müssen die Füchse eine weitere Niederlage verkraften. Aber es heißt nicht umsonst: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Videos auswerten, Fehler erkennen und abstellen. Das Ziel für die Radebeuler Mannschaft ist klar und der Weg zum Sieg bekannt. Man hat sehr gute körperliche und taktische Voraussetzungen und kann auch immer wieder hervorragende Qualitäten zeigen. Wenn man jetzt noch etwas Konstanz in die Mannschaft bekommt, ist jeder Gegner schlagbar. Mit diesem Wissen wird man sich wieder auf dem Trainingsplatz treffen und beim nächsten Spiel sehen dann Fans und Spieler erneut ereignisreichen Football.

Wir sprechen unseren Berliner Gastgebern einen großen Dank für Gastfreundschaft, Fair Play und köstliche Verpflegung aus und richten unsere Augen auf den 1.9. und den nächsten Gegner: Vorpommern Vandals.

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